Aus der Initiative "Festivalarbeit gerecht gestalten" werden die Festivalarbeiter*innen in ver.di

Anfang 2016 hatten Alexandra Hertwig (Kasseler Dokfest), Andrea Kuhn (Filmfestival der Menschenrechte Nürnberg), Grit Lemke (DOK Leipzig) und Ludwig Sporrer (DOK.fest München) die Initiative „Festivalarbeit gerecht gestalten“ gegründet. Nach ersten Gesprächen von haupt- und ehrenamtlichen ver.di-Aktiven in Leipzig mit Gründerinnen der Initiative war schnell klar, dass ihre Anliegen und Ziele weitestgehend überein stimmen.

Das erste Treffen wurde geplant und fand am 4. November 2016 in Leipzig statt. Fast 100 Mitarbeiter*innen von Filmfestivals, etliche davon in leitenden Positionen, kamen in den großen Saal des Gewerkschaftshauses.

Erstes Vernetzungstreffen der Festivalarbeiter*innen in Leipzig
Foto/Grafik: Festivalarbeit

Nach einem zweiten Vernetzungstreffen im Rahmen der Berlinale haben sich die Festivalarbeiter*innen dann im September 2017 erstmals unter dem Motto "WIR machen Festivals - Festivalarbeit gerecht gestalten" zusammengefunden, um die teils katastrophalen Arbeitsverhältnisse der insgesamt mehreren Tausend Erwerbstätigen bei Filmfestivals in Deutschland zu thematisieren und sich für deren Verbesserung stark zu machen.

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Foto/Grafik: Gruppe Festivalarbeit in ver.di

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